Die Zahnpflege für den Hund muss ebenso so – wie für uns Menschen natürlich auch getätigt werden. Das was für uns die Zahnbürste ist, ist für den Hund der Kauknochen.
Hier gibt es die verschiedensten Ausführungen, Größe und Geschmacksrichtungen. Es gibt Befürworter und natürlich auch Gegner für die Ein oder Anderen Kauknochen.
Hier nur einige Möglichkeiten vorgestellt: Einerseits sollte der Hund täglich die Möglichkeit erhalten für einen bestimmten Zeitraum auf etwas herum zu nagen; ein bestimmter Zeitraum deshalb weil der Hund nicht unbeaufsichtigt auf etwas herumnagen soll – die Möglichkeit dass er sich verschluckt oder anderweitig weh tut beim Verzehr von Kauartikeln ist leider zu groß als das man ihn allein lassen könnte mit einem Kauknochen. Die wohl beliebtesten Kauartikel gibt es in Fachgeschäften wie Fressnapf und Co. Meist findet man hier getrocknete Rinderhäute oder Schweineohren. Die Rinderhäute sind meist in gerollter Form erhältlich und natürlich für die verschiedenen Rassen Hund in der Größe angepaßt. Der Nachteil an solch einer Rinderhaut ist: Nagt der Hund zu lange daran kann sie sich stark aufweichen, somit kann er nicht mehr Stückchen für Stückchen davon abbeißen, sondern müsste das gesamte Stück herunter schlucken. Hier liegt aber die Gefahr dass das Stück Haut noch nicht ganz gequollen ist und dies nur weiter quillt – allerdings auf dem Weg in den Magen. Ein Verschluss der Speiseröhre droht und ist nur noch mittels Erste-Hilfe-Maßnahmen für den Hund zu beheben.
Besser ist es hier dem Hund einen frischen Rindermarkknochen zur Verfügung zu stellen, diesen kann er annagen, ausschlecken und darauf herum beißen wie es ihm beliebt. Den Knochen sollte man dann wenn er ausgenagt ist, entfernen.
Die Fütterungsempfehlung beispielsweise für Schweineohren liegt bei zwei Stück die Woche, mehr sollte man dem Hund auch nicht geben, erstens sind es zu viele Kalorien und zweitens kann es durchaus abführend wirken wenn der Hund zu viel an Kauartikeln erhält.
Beim Vorgang des abnagens reibt der Hund das starre Stück Knochen (oder aber getrocknete Rinderhaut bzw. Schweineohr) am Zahn entlang, anhand dieses mechanischem Vorgangs werden Zahnbelag und schlechter Geruch von Hundis Zähnen entfernt. Es gibt sogar seit einiger Zeit sog. Dentastix, sie sind von weicherer Konsistenz – aber dennoch noch hart genug um den gewünschten Effekt zu erzielen. Der Geruch der Stix an sich erinnert an normale Hundefutter – kaut der Hund aber darauf herum wird ein leichter Mentholgeruch freigesetzt. Der Hund kennt diesen Geruch zwar nicht, er frisst diese Stix aber dennoch weiter weil der Geschmack des normalen Hundefutters beibehalten bleibt. Dieses Stix sollen auch bewirken, dass Mundgerüche reduziert werden, gerade bei Hunden die mit frischem Fleisch ernährt werden, ist es meist ein sehr unangenehmer Geruch der aus dessen Maul kommt – obwohl wesentlich gesünder ernährt. Auch hier gilt, bei übedosierter Gabe dieser Stix kann es zu abführenden Wirkungen kommen, deshalb auch hier zuerst mit kleinen Mengen beginnen – ruhig einmal einen solchen Stix teilen.
Zähne putzen mit einer alten Zahnbürste geht natürlich auch, wenn man dies machen will, reicht eine Zahnreinigung die mit Geduld ausgeführt wurde 1 – 2 Mal im Monat vollkommen aus um die Zahngesundheit des Hundes zu erhalten.

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