Da verschiedene Hunderasse auch verschiedene Fälle haben, gibt es umso mehr verschiedene Werkzeuge, die man benutzen kann oder teilweise auch muss, um einen Hund zu pflegen.
Fangen wir mit Kamm und Bürsten an.
Bei Hunden mit längeren oder sehr wolligen Haaren, sollte ein Kamm oder eine Bürste mit langen, abgerundeten Zinken verwenden. Anderenfalls kommt es meist zum Verfitzen des Fells. Es bilden sich kleine Knoten, welche sich zwar auch wieder entfernen lassen, jedoch ist das nicht sehr angenehm für den Hund und birgt auch viel mehr Arbeit für das Herrchen. Und da dies für beide nicht schön ist, sollte man gleich auf geeignete Kämme und Bürsten zurückgreifen.
Für Hunde mit rauen, kurzen Haaren sind diese Kämme allerdings nicht geeignet. Hier empfiehlt sich, Kämme und Bürsten mit kurzen, weiter auseinander stehenden Zinken zu benutzen, da diese am besten für diesen Felltyp geeignet sind.
Die Verwendung falschen Kämme und Bürsten können nicht nur kurze Schmerzen mit sich bringen. Auch ist es schon vorgekommen, dass sich Kämme und Bürsten im Fell verfangen haben und dann Haare oder auch ganze Haarbüschel ausgerissen wurde. Dies ist sehr schmerzhaft für den Hund und man kann davon ausgehen, dass er sich wehren wird, wenn es darum geht, ihn weiterhin zu pflegen.
Ein wichtiges Detail in Punkto Fellpflege ist auch das Pflegen der Krallen des Hundes. Die Krallen des Hundes wachsen genauso, wie die Nägel eines Menschen. Und wie man das kennt, umso länger die Nägel sind, umso schwerer wird es, mit ihnen gut umgehen zu können. Und genauso ist es beim Hund. Besonders schwer machen lange Krallen das Gehen generell und vor allem auf Glatten Untergründen. Denn hier rutscht der Hund dann weg, da er durch die vorstehenden Krallen keinen richtigen Halt mehr hat.
Für das Schneiden der Krallen gibt es spezielle Krallenscheren, die in Fachgeschäften erhältlich sein. Hier können Sie sich auch beraten lassen, wie oft und auf welche Länge Sie die Krallen des Hundes schneiden sollten.
Auch nicht zu Vernachlässigen ist das Schneiden des Hundefells. Hierfür gibt es besondere Scheren, die man je nach Haartyp, wie Kämme und Bürsten, auswählen kann. Auf herkömmliche Scheren, gerade Haushaltsscheren, sollte man verzichten, da diese anders schneiden und meist viel schärfer sind, als Hundescheren. Diese haben vor allem ein hohes Verletzungsrisiko, was man bei speziellen Scheren für Hunde nicht hat, weil diese beispielsweise nicht zu scharf sind und auch abgerundete Spitzen haben.
Wichtig ist es, Ohren- und Augenhaare zu schneiden. Die Ohrenhaare verdecken das Ohr, sodass man nicht sehen kann, ob dort vielleicht eine Entzündung ist. Zu lange Augenhaare können bis ins Auge reichen und dort schmerzhafte Reizungen verursachen.
Nun noch zum Waschen und Baden des Hundes.
Dafür gibt spezielle Hundebadewannen und auch Pflegeartikel, wie zum Beispiel Shampoos. Hundebadewannen gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Diese sollte nach der Größe Ihres Hundes ausgewählt werden. Am besten gehen Sie dafür mit Ihrem Hund in ein Fachgeschäft und probieren vor Ort aus, in welche Badewannengröße Ihr Hund am besten hinein passt.
Pflegeartikel für das Waschen und Baden gibt es auch speziell für den Hund. Vor allem Shampoos und Sprays müssen für das Hundefell geeignet sein, da dieses sonst zum einen seinen Glanz und zum anderen seinen natürlichen Schutzfilm verlieren kann. Dies ist nicht recht vorteilhaft und kann unter anderem auch zu Haarausfall führen.






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