Menschen, die schon länger mit einem Hund zusammen wohnen, können sich das Leben ohne ihn wohl kaum noch vorstellen.
Doch leider gibt es auch Menschen, die sehr gerne einen Hund hätten, dies aber, auf Grund einer eigenen oder familieninternen Hundehaarallergie, nicht möglich ist.
Anzeichen hierfür sind Jucken am Körper und in den Augen, Niesen und leichte bis schwere Atemnot. Bei manchen Menschen kann es sogar zu so schwerer Atemnot kommen, dass dies einem Erstickungsanfall ähnelt.
Es gibt spezielle Immuntherapien, die eine langfristige Besserung versprechen. Trotzdem schlägt diese nicht bei jedem an, der unter einer Hundehaarallergie leidet.
So führt oft kein Weg daran vorbei, sich keinen Hund kaufen zu können bzw. sich von dem geliebten Vierbeiner zu trennen. Denn eine Hundehaarallergie muss nicht immer sofort auftreten. Es gab schon Fälle, in denen diese Form der Allergie erst nach mehreren Monaten oder sogar Jahren während des Besitzes eines Hundes auftrat.
Eine Trennung mag dann wohl sehr schmerzhaft sein, vor allem, wenn dies erst nach mehreren Jahren passiert. Jedoch sollte man sich selbst nicht dem Risiko dieser Symptome und eventuell folgender Erkrankungen aussetzen, da so auch das Zusammensein mit dem Hund, egal, wie sehr man an ihm hängt, keine Freude mehr macht.
Ein Problem bleibt allerdings trotzdem. Selbst nach dem Abschaffen des Hundes sind überall noch Hundehaare vorhanden. In der eigenen Wohnung kann man diese weitgehend beseitigen. Geht man jedoch in ein Café oder zu Bekannten zu Besuch, können dort natürlich fremde Hundehaare herumliegen.
Selbst, wenn dort kein Hund anwesend ist, trägt ein Hundebesitzer immer an Kleidung und meist auch an den Händen Hundehaare an sich. Deshalb ist diese oben erwähnte Immuntherapie ratsam, auch wenn Sie vielleicht nicht half, als Sie noch selbst einen Hund zu Hause hatten. Versuchen sollte man dies auf jeden Fall, denn sonst könnte jeder Besuch in anderen Räumlichkeiten zur Qual werden.
Seit langer Zeit hält sich auch das Gerücht, dass das Halten von Hunden in der Kindheit ein Auslöser für spätere Allergien sei. Doch immer mehr macht sich hier Zweifel breit. Es gibt zwar Studien, in denen es wohl so war, doch gibt es auch total gegenteilige Studien, in denen nichts Vergleichbares nachgewiesen werden konnte.
Fest steht allerdings auch, dass das Risiko mit einem Hund als Haustier wesentlich geringer ist, als mit einer Katze. Werden aber allergische Reaktionen von Hunden ausgelöst, fallen diese fast immer wesentlich schlimmer aus, als wenn sie von einer Katze ausgelöst wurden.
Egal, welche Studien nun recht haben. Fest steht, dass man Kinder nicht solchen lauernden Gefahren aussetzen sollte. Zeit für einen Hund bleibt auch immer noch, wenn die Kinder größer sind. Dann haben Sie selbst auch mehr von einem Hund, als wenn sie klein sind. Und außerdem wird eben so das Risiko einer möglichen Erkrankung stark gemindert.
Auch wenn man sich noch so sehr einen Hund wünscht, sollte man doch erst auf die eigenen Belange und die der Familie achten. Denn, wenn es nur einem damit nicht gut geht, ist es eher unwahrscheinlich, dass der Rest der Familie dann Spaß an dem Hund hat.






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