Bekanntermaßen gibt es zu den unterschiedlichsten Hunderassen natürlich auch die verschiedensten Fellarten. So gibt es hier beispielsweise die Drahthaarigen Hunde wie den Irish Wolfshound oder den Deutsch Drahthaar, dann gibt es die langhaarigen Hunde mit Unterwolle deren Fell aber relativ weich ist wie zum Beispiel der Hovavart oder ein Irisch Setter.
Des weiteren gibt es die pflegeleichteste Art von Fell – nämlich das kurze Haar von Kurzhaarrassen wie zum Beispiel der Rhodesian Ridgeback oder ein Magyar Vizsla – hier liegt keinerlei Unterwolle vor und hier gilt es nur das Fell in größeren Abständen kurz durchzustriegeln.
Für alle Arten von Fell gibt es spezielle Pflegemethoden und auch Hilfsmittel.
Vorweg sei gesagt dass egal welches Fell und egal in welcher Konstitution sich der Hund befindet: ist der treue Vierbeiner nass geworden weil es draußen geregnet hat oder er baden gegangen ist oder ist er verdreckt – bitte ihn immer mit einem trockenem Handtuch trocken rubbeln und sich aufwärmen lassen.
Die leichteste Pflege – wie eingangs bereits beschrieben – ist die des kurzhaarigen Hundes. Bei ihm ist es nicht nötig ihn täglich zu striegeln oder zu bürsten, bei ihm ist es lediglich von Nöten ca. 1 mal die Woche mit einer gummierten Bürste über den Körper zu streifen, in den Borsten bleibt dann überschüssiges Fell hängen – das bis dahin abgefallene Fell liegt mit Sicherheit auf dem Boden der Wohnung, dies ist leicht weg zu saugen.
Als nächstes gilt es, das mittellange Fell ohne Unterwolle zu pflegen, hier empfiehlt es sich spätestens alle 2 Tage das Fell einmal durchzubürsten. Verfilztem Haar wird so vorgebeugt und Fell- bzw. Hauterkrankungen ebenfalls.
Des Weiteren gibt es Hunde mit mittellangen- bis langem Haar gepaart mit Unterwolle. Diese Hunde sollten mindestens einmal täglich ordentlich gebürstet werden, hierbei ist vor allem darauf zu achten dass mögliche Verfilzungen in der Unterwolle schnell beseitigt werden. Sollte man dies nicht machen können oder wollen, läuft man Gefahr dass man innerhalb kürzester Zeit das Fell des Hundes schoren muss weil man das Fell nicht mehr pflegen kann. Leider hat dies bei manchen Hunderasse zur Folge dass das Fell nie wieder wächst – beispielsweise bei einem Husky – er verfügt über ein dichtes Stockhaar mit Unterwolle welches ständig gepflegt werden muss und leider nicht mehr richtig nachwächst wenn man es scheren sollte.
Um das Fell und die darunter liegende Haut zusätzlich zu pflegen kann man auch unterschiedliche Öle verwenden, um es gleichzeitig glänzend und geschmeidig zu halten, empfiehlt sich Balistol Animal, dies gibt es für unter 5 Euro a 100 ml in der Apotheke – bereits wenige Tropfen auf einem Küchentuch reichen aus um einem mittelgroßen Hund das gesamte Fell abzustreifen. Dies braucht man nur einmal die Woche zu unternehmen, gleichzeitig beugt man Befall von Zecken und Flöhen vor. So erspart man sich also zudem noch Zecken- und Flohhalsbänder die mit chemischen Mitteln versehen sind.






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